U S E R - A R C H I V

Seite: Informationen zu Batch-Dateien (Stapelverarbeitung auf DOS-Ebene)

Anlaufstellen

Hervorragende Einführung von Horst Schaeffer:
Batch-Kurs für Einsteiger in 20 Lektionen
http://www.antonis.de/dos/batchtut/bat-kurs/

Als PDF-Datei: ftp://ftp.winpage.info/w/winpage.info/PDF/BATCH.pdf

ergänzend Snippets für Fortgeschrittene beim selben Autor:
Batch Tools & Utilities für DOS
http://home.mnet-online.de/horst.muc/maind.htm

Ein ausführliches Wiki-Book:
http://de.wikibooks.org/wiki/Batch-Programmierung

Ausgewähltes Diskussionsforum:
Auf Administrator.de
http://www.administrator.de/index.php?mod=ver&kid=1101995812

Eine Liste von CMD-Befehlen (Befehlszeilenreferenz)
findet man in Windows XP unter "Start" -> "Hilfe und Support" (Suchbegriff Befehlszeilenreferenz)

Datum an Dateinamen hängen

Zuerst: Datum (date) in Variable speichern
am Beispiel: 15.1.2008


set DATUM=%DATE:~-2%-%DATE:~-7,2%-%DATE:~-10,2% 
ergibt 08-01-15

set DATUM=%DATE:~-4%-%DATE:~-7,2%-%DATE:~-10,2% 
ergibt 2008-01-15 (gut für Sortierung nach Datum)

set DATUM=%DATE:~%
ergibt 15.1.2008

rename testdatei.txt  testdatei.txt-%DATUM%
benennt testdatei.txt um in testdatei.txt-08-01-15


Beispiel: mysql-dump-einspielen
Dateiname: mysqlbackup.sql
Einlesen, die Datei umbennen in mysqlgesichert, dabei das Datum anhängen


cd c:\xampp\mysql\bin
mysql burkes < c:\download\mysqlbackup.sql -u root
set DATUM=%DATE:~%
rename c:\download\mysqlbackup.sql mysqlbackupgesichert.sql -%DATUM%

Die heruntergeladene Datei mysqlbackup ist nach der Sicherung umbenannt, so dass ohne weiter Prüfung der nächste Dump heruntergeladen werden kann.

Wikipedia-Eintrag zur Stapelverarbeitung

http://de.wikipedia.org/wiki/Stapelverarbeitung

Dieser Artikel basiert auf dem Artikel aus der freien Enzyklopädie Wikipedia und steht unter der GNU-Lizenz für freie Dokumentation. In der Wikipedia ist eine Liste der Autoren verfügbar.



Stapelverarbeitung

aus Wikipedia, der freien Enzyklopädie

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Stapelverarbeitung oder auch Batchverarbeitung ist ein Begriff aus der EDV und bezeichnet die sequentielle, nicht-interaktive Bearbeitung von Aufgaben.

Herkunft

Die Bezeichnung „Stapelverarbeitung“ stammt aus der Anfangszeit der Datenverarbeitung, als interaktive Verarbeitung noch nicht möglich war. Programme und Datensätze wurden damals auf Lochkarten gestanzt, die Lochkarten wurden auf einen Kartenstapel (batch) gelegt und nacheinander abgearbeitet. Als später die Lochkarte als Eingabemedium vom Terminal abgelöst und damit interaktives Arbeiten möglich wurde, blieb der Begriff erhalten und wird bis heute (in zwei voneinander abweichenden Bedeutungen) für nicht-interaktive Datenverarbeitung verwendet. Man gibt einen Auftrag vor und der wird vom Computer erledigt, ohne dass der Benutzer weiter eingreifen muss. Allerdings können Batch-Files sehr wohl interaktive Programme oder Befehle (z. B. Choice.com) ausführen.

Verarbeitung von Batch-Dateien

Stapelverarbeitung im Sinne von Listenabarbeitung wird häufig für betriebssystemnahe Dienste und Aufgaben verwendet. Für solche Listen ist v. a. durch MS-DOS der Begriff Batchdatei oder Batchfile bekannt geworden. Batchdateien enthalten eine Reihe von Befehlen, die die Betriebssystemfunktionen nutzen; diese werden nach Starten der Datei Schritt für Schritt abgearbeitet. Bei DOS/Windows werden die Batchdateien üblicherweise mit der Dateinamenserweiterung .bat oder .cmd versehen. Unter Windows können sie durch einen Doppelklick gestartet werden. Bei Unix bezeichnet man Batchdateien als Shellskript. Diese sind wesentlich leistungsfähiger als DOS-Batchdateien, da unter Unix mehr Betriebssystembefehle bzw. -werkzeuge zur Verfügung stehen. Apple Macintosh benutzt AppleScript; das neueste System Mac OS X ist eine Unix-Variante und kennt auch Batchdateien im üblichen Sinn. GNUstep verwendet StepTalk, ein Smalltalk-Framework. Insgesamt setzt sich der Begriff Skript für Batchdateien immer mehr durch.

Verarbeitung von Batch-Jobs

Dem Ursprung der Batchverarbeitung, der in der nicht-interaktiven Bearbeitung von Anwenderprogrammen lag, folgt die Verarbeitung von Batchjobs. Batchjobs sind Anwenderprogramme, die durch geeignete Maßnahmen auf eine nicht-interaktive Ausführung vorbereitet und zur Ausführung an einen Systemdienst (das Batchsystem) übergeben wurden.

Für die Batch-Verarbeitung benötigen die Jobs neben ihrem auszuführenden Programm eine Reihe von Steuerinformationen, die z. B. mittels JCL (auf IBM-Betriebssystemen) programmiert und dann vom Batchsystem interpretiert werden. Das Batchsystem ermittelt anhand der Steuerinformationen einen geeigneten Startzeitpunkt und verwaltet den Joblauf, ohne dass der Nutzer sich darum kümmern muss. Batchjobs werden daher oft lastoptimierend eingesetzt, d. h. dann bearbeitet, wenn wenig interaktive Arbeit anfällt (nachts, am Wochenende).

Verarbeitung von Batchjobs war lange eine Domäne von Mainframes. Auf Systemen, die unter dem IBM-Betriebssystem z/OS (vormals MVS) laufen, werden sie normalerweise durch eine Steuerungssoftware (z. B. OPC) gesteuert, können aber auch durch einen TSO-Benutzer oder einen bereits laufenden Job oder eine so genannte Started Task ausgelöst werden.

Bei z/OS sind Batchjobs in JCL geschrieben und normalerweise in einem Partitioned Data Set (JCL-Library) mit Recordformat FB und Recordlänge 80 abgelegt. Eine Art Unterprogramm ist durch die Verwendung von Cataloged Procedures möglich. Administrative Arbeiten, welche bei Unix mittels Shellskripten durchgeführt werden, werden bei z/OS heutzutage sehr oft mit REXX-Skripten unter TSO durchgeführt. Die Batchjobs werden in erster Linie für automatisierte Verarbeitungen (oft Massenverarbeitungen) eingesetzt. Das Betriebssystem enthält zur Jobsteuerung ein Job Entry Subsystem JES2 oder JES3.

Batchjobs analog zu denen der z/OS-Mainframes sind inzwischen auch auf Unix-basierten Servern möglich und insbesondere im Hochleistungsrechnen auch üblich. Hierzu werden spezielle Batchjob-Scheduler verwendet, die insbesondere die Herausforderungen von programminterner Parallelität handhaben können. Einfache Stapelverarbeitung ist mittels Cronjobs auf Unix/Linux denkbar.

Unter dem Betriebssystem OpenVMS werden Batchjobs, die z. B. mittels der Kommandosprache DCL programmiert werden können, durch sogenannte Batch-Queues unterstützt. Diese Queues können auf vielseitige Weise eingerichtet werden und sorgen für eine automatisierte Abarbeitung der Batchjobs.

Batch-Skripte unter Windows

Batch-Dateien oder auch Stapelverarbeitungs-Dateien stammen zwar noch aus der Zeit von DOS, sind aber keineswegs von gestern. Im Gegenteil: Auch heute leisten sie unter allen Windows-Versionen wertvolle Arbeit. Immer, wenn häufig die gleichen Befehle ausgeführt werden sollen, bieten sich Batch-Dateien an, so etwa bei Anmeldeskripten. Es ist auch möglich, die Ausführung einzelner Befehlszeilen von einer Bedingung abhängig zu machen. Dafür gibt es Konstrukte wie IF oder IF NOT. Außerdem kann man Vergleiche durchführen, Variablen benutzen, Sprünge ausführen, Kommentare schreiben etc.

Unter Windows-NT-basierten Systemen, zu denen auch Windows 2000, XP, Server 2003 und Vista gehören, gibt es außerdem so genannte Befehlserweiterungen, die insbesondere die IF und FOR-Befehle stark aufwerten, indem sie z. B. auch Vergleiche von Werten anbieten.

Mittlerweile wurde aber der Nachfolger der Cmd.exe-Shell sowie der Batchdateien unter dem Namen Windows PowerShell veröffentlicht, der wesentlich komplexere Skripts zulässt.

Wiki-Book zur Batch-Programmierung

http://de.wikibooks.org/wiki/Batch-Programmierung

Referenz

Quelle: wiki-book (s.o.)

Liste aller internen und externen Befehle (Windows XP)

ASSOC Zeigt Dateierweiterungszuordnungen an bzw. ändert sie.
AT Legt eine Zeit fest, zu der Befehle und Programme auf diesem Computer ausgeführt werden.
ATTRIB Zeigt Dateiattribute an bzw. ändert sie.
BREAK Schaltet die erweiterte Überprüfung für STRG+C ein bzw. aus.
CACLS Zeigt Datei-ACLs (Access Control List) an bzw. ändert sie.
CALL Ruft eine Batchdatei aus einer anderen Batchdatei heraus auf.
CD Zeigt den Namen des aktuellen Verzeichnisses an bzw. ändert diesen.
CHCP Zeigt die aktive Codepagenummer an bzw. legt diese fest.
CHDIR Zeigt den Namen des aktuellen Verzeichnisses an bzw. ändert diesen.
CHKDSK Überprüft einen Datenträger und zeigt einen Statusbericht an.
CHKNTFS Zeigt die Überprüfung des Datenträgers beim Start an bzw. verändert sie.
CLS Löscht den Bildschirminhalt.
CMD Startet eine neue Instanz des Windows-Befehlsinterpreters.
COLOR Legt die Hintergrund- und Vordergrundfarben für die Konsole fest.
COMP Vergleicht den Inhalt zweier Dateien oder Sätze von Dateien.
COMPACT Zeigt die Komprimierung von Dateien auf NTFS-Partitionen an bzw. ändert diese.
CONVERT Konvertiert FAT-Volumes in NTFS. Das aktuelle Laufwerk kann nicht konvertiert werden.
COPY Kopiert eine oder mehrere Dateien an eine andere Stelle.
DATE Zeigt das Datum an bzw. legt dieses fest.
DEL Löscht eine oder mehrere Dateien.
DIR Listet die Dateien und Unterverzeichnisse eines Verzeichnisses auf.
DISKCOMP Vergleicht den Inhalt von zwei Disketten.
DISKCOPY Kopiert den Inhalt von einer Diskette auf eine andere Diskette.
DOSKEY Bearbeitet Befehlseingaben, ruft Windows-Befehle zurückt und erstellt Macros.
ECHO Zeigt Meldungen an bzw. schaltet die Befehlsanzeige ein oder aus.
ENDLOCAL Beendet den lokalen Gültigkeitsbereich von Umgebungsänderungen in einer Batchdatei.
ERASE Löscht eine oder mehrere Dateien.
EXIT Beendet das Programm CMD.EXE (Befehlsinterpreter).
FC Vergleicht zwei oder mehr Sätze von Dateien und zeigt die Unterschiede an.
FIND Sucht eine Zeichenkette in einer oder mehreren Datei(en).
FINDSTR Sucht Zeichenketten in Dateien.
FOR Führt einen angegebenen Befehl für jede Datei in einem Dateiensatz aus.
FORMAT Formatiert einen Datenträger für die Verwendung mit Windows.
FTYPE Zeigt die Dateitypen an, die bei den Zuordnungen für die entsprechenden Dateierweiterungen verwendet werden bzw. ändert sie.
GOTO Setzt den Windows-Befehlsinterpreter auf eine markierte Zeile in einem Batchprogramm.
GRAFTABL Ermöglicht Windows, Sonderzeichen im Grafikmodus anzuzeigen.
HELP Zeigt Hilfeinformationen zu Windows-Befehlen an.
IF Verarbeitet Ausdrücke in einer Batchdatei abhängig von Bedingungen.
LABEL Erstellt, ändert oder löscht die Bezeichnung eines Volumes.
MD Erstellt ein Verzeichnis
MKDIR Erstellt ein Verzeichnis.
MODE Konfiguriert ein Systemgerät.
MORE Zeigt Ausgabe auf dem Bildschirm seitenweise an.
MOVE Verschiebt ein oder mehrere Dateien von einem Verzeichnis in ein anderes.
PATH Legt den Suchpfad für ausführbare Dateien fest oder zeigt diesen an.
PAUSE Hält die Ausführung einer Batchdatei an und zeigt eine Meldung an.
POPD Wechselt zu dem Verzeichnis, das durch PUSHD gespeichert wurde.
PRINT Druckt eine Textdatei.
PROMPT Ändert die Eingabeaufforderung.
PUSHD Speichert das aktuelle Verzeichnis, und wechselt dann zu einem anderen Verzeichnis.
RD Entfernt ein Verzeichnis.
RECOVER Stellt lesbare Daten von einem beschädigten Datenträger wieder her.
REM Leitet Kommentare in einer Batchdatei bzw. CONFIG.SYS ein.
REN Benennt eine Datei bzw. Dateien um.
RENAME Benennt eine Datei bzw. Dateien um.
REPLACE Erstetzt Dateien.
RMDIR Löscht ein Verzeichnis.
SET Setzt oder löscht die Umgebungsvariablen bzw. zeigt sie an.
SETLOCAL Beginnt den lokalen Gültigkeitsbereich von Umgebungsänderungen in einer Batchdatei.
SHIFT Verändert die Position ersetzbarer Parameter in Batchdateien.
SORT Sortiert die Eingabe.
START Startet ein eigenes Fenster, um ein bestimmtes Programm oder einen Befehl auszuführen.
SUBST Weist einem Pfad einen Laufwerksbuchstaben zu.
TIME Zeigt die Systemzeit an bzw. legt sie fest.
TITLE Legt den Fenstertitel für das Eingabeaufforderungsfenster fest.
TREE Zeigt die Ordnerstruktur eines Laufwerks oder Pfads grafisch an.
TYPE Zeigt den Inhalt einer Textdatei an.
VER Zeigt die Windows-Version an.
VERIFY Legt fest, ob überwacht werden soll, ob Dateien korrekt auf den Datenträger geschrieben werden.
VOL Zeigt die Datenträgervolumebezeichnung und die Seriennummer an.
XCOPY Kopiert Dateien und Verzeichnisbäume.


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